Stolperstein für Werner von Haeften
Am Mittwoch, 15. April 2026 wird in Berlin-Dahlem ein Stolperstein für Werner von Haeften verlegt. Werner von Haeften (1908–1944) und sein Bruder Hans-Bernd von Haeften (1905–1944) zählten zum engsten Kreis des Widerstands vom 20. Juli 1944. Aus diesem Anlass ist von 15. April bis 31. Mai 2026 im Martin-Niemöller-Haus in Berlin-Dahlem die Ausstellung „Werner und Hans-Bernd von Haeften und der Widerstand vom 20. Juli 1944“ zu sehen
Am Mittwoch, 15. April um 19 Uhr hält Dr. Rieke C. Harmsen einen Vortrag über Werner von Haeften. Anschließend ist Zeit für Gespräch und Austausch. Das detaillierte Programm und die Uhrzeit der Stolperstein-Verlegung werden noch bekannt gegeben. Die Veranstaltung wird organisiert vom Martin-Niemöller-Haus Berlin-Dahlem e.V. in Kooperation mit dem Martin-Niemöller-Haus der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem.
–> Für die Stolpersteinverlegung ist eine Anmeldung nötig unter mnh@kg-dahlem.de
Eindrücke von der Kreisau-Reise 2025
Im Juni 2025 unternahmen die Freya von Moltke-Stiftung für das Neue Kreisau und die Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e. V. – erstmals gemeinsam – eine Studienreise nach Kreisau. Im Mittelpunkt standen die Auseinandersetzung mit dem Kreisauer Kreis, europäische Erinnerungskultur und aktuelle politische Herausforderungen. Das vielfältige Programm bot Raum für historischen Austausch und persönliche Begegnungen über Generationen hinweg.
Eindrücke und Details zur Reise finden Sie auf der Website der Freya von Moltke-Stiftung für das Neue Kreisau: https://www.fvms.de/aktuelles/veranstaltungen/eindruecke-von-der-kreisau-reise-2025/.

Geist und Barbarei – Kultur im Widerstand?
Bericht zur XXXVII. Königswinterer Tagung, 2025
Mit dem Titel „Geist und Barbarei – Kultur im Widerstand?“ stellte die XXXVII. Königswinterer Tagung eine grundlegende Frage nach der politischen und ethischen Verortung von Kultur in totalitären Systemen. Im Zentrum stand die Ambivalenz kulturellen Handelns unter den Bedingungen nationalsozialistischer Herrschaft: Wie reagierten Künstlerinnen und Künstler auf ideologischen Zugriff, Zensur und Propaganda? Welche Formen ästhetischer Opposition, symbolischer Selbstbehauptung oder stiller Dissidenz ließen sich im kulturellen Feld erkennen – und mit welchem Risiko wurden sie artikuliert? Die Beiträge der Tagung nahmen ganz unterschiedliche kulturelle Akteure – von Schriftstellern und Kabarettisten über Künstlerinnen und Karikaturisten bis hin zu Filmschaffenden und Jugendlichen in Subkulturen – innerhalb eines repressiven Regimes, das systematisch versuchte, geistige und kulturelle Ausdrucksformen zu kontrollieren, zu instrumentalisieren oder zu vernichten, in den Blick.
„Geist und Barbarei – Kultur im Widerstand?“ weiterlesenStudierendenkonferenz „Der 20. Juli 1944. Junge Perspektiven auf den Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ am 22. und 23. Mai 2025
Im vergangenen Sommer jährte sich der gescheiterte Umsturzversuch vom 20. Juli zum 80. Mal. Dies bildete den Anlass für vier verschiedene Lehrveranstaltungen an den Universitäten in Mainz (Prof. Dr. Michael Kißener), Potsdam (PD Dr. Bastian Matteo Scianna), Dijon (Prof. Dr. Nathalie Le Bouëdec) und Bonn (Julia Gehrke), in denen von den Studierenden gemeinsam eine Konferenz organisiert wurde. Die Studierenden werden nun die erarbeiteten aktuellen Forschungsperspektiven des Themas in einer Tagung am 22. und 23. Mai 2025 im Erbacher Hof in Mainz diskutieren. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Arbeitsbereich Zeitgeschichte des Historischen Seminars der Universität Mainz und dem Dorothee-Fliess-Fonds der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V.
Die gesamte Tagung wird per Livestream auf der Plattform Youtube zugänglich gemacht. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (https://www.youtube.com/@studierendenkonferenz20.juli19 oder per Scan des QR-Codes im Flyer).
Beitrag zum 20. Juli im Deutschlandfunk mit Input von der XXXVI. KöWi Tagung 2024
Im Februar war der Journalist Dr. Ludger Fittkau vom Deutschlandfunk Teilnehmer unserer Tagung. Einige Mitglieder haben Interviews gegeben – der Beitrag wurde am 20. Juli veröffentlicht. Hier können Sie es sich anhören.
Dr. Christoph Studt – neues Vorstandsmitglied der Forschungsgemeinschaft
Wir freuen uns, dass Dr. Christoph Studt zum neuen Vorstandsmitglied der Forschungsgemeinschaft gewählt wurde. Dr. Studt war bereits über 20 Jahre Mitglied des Beirats der Forschungsgemeinschaft und hat in dieser Zeit die Königswinterer Tagungen sehr erfolgreich konzeptionell und organisatorisch gestaltet.

Für ein friedliches, rechtsstaatliches und vereintes Europa
Überall in Deutschland finden in diesen Tagen große Demonstrationen gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit statt. Die Bundesrepublik Deutschland im Frühjahr 2024 ist nicht mit der Weimarer Republik in der Zeit vor der Machtergreifung im Frühjahr 1933 durch die Nationalsozialisten gleichzusetzen. Aber die Geschichte lehrt uns, wie entscheidend es ist, dass sich alle Demokratinnen und Demokraten in Deutschland stets für die Bewahrung der Demokratie einsetzen.
Das Vermächtnis des Deutschen Widerstandes verlangt danach, für die freiheitliche-demokratische Grundordnung einzutreten und seine Stimme zu erheben, wo die Demokratie in Gefahr gerät.
Gegen Menschenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Antisemitismus.
Nie wieder ist jetzt!
Widerstand in Zeiten des Krieges
Die neueste Publikation der Schriftenreihe der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 ist erschienen.
Wie Widerstand unter den Bedingungen des Zweiten Weltkrieges funktionierte, war die Leitfrage der Tagung der Forschungsgemeinschaft 20. Juli vom August 2022 und der Beiträge im nun vorliegenden Sammelband.
„Widerstand in Zeiten des Krieges“ weiterlesenAufarbeitung der NS-Zeit in der Frankfurter Rundschau vom 15.02.2023
Friedrich von Jagow über die Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944, die Folgen des Hitler-Attentats – und die Gründe, warum Klimaprotest nicht vergleichbar ist mit dem Widerstand… (klicken Sie hier)
