Der 20. Juli 2015 in Berlin

Foto Ploetzensee: Horst NiemannNach dem Empfang des Regierenden Bürgermeisters von Berlin im Berliner Rathaus hielt am Vorabend des 20. Juli Oberst Prof. Dr. Winfried Heinemann auf Einladung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund den Festvortrag „Militärische Motive für den Umsturzversuch vom 20. Juli 1944".

Die Predigt im Ökumenischen Gottesdienst am Morgen des 20. Juli (mit Feier des Abendmahls durch Superintendent Carsten Bolz, von jetzt an in geänderter Form) in der Gedenkstätte Plötzensee hielt Pater Klaus Mertes SJ.

Die bis 2014 durchgeführten zwei Gedenkveranstaltungen an den Jahrestagen des 20. Juli 1944 sind seit dem 20. Juli 2015 zu einer einzigen Gedenkveranstaltung zusammengefasst. Im jährlichen Wechsel findet dann die Feierstunde - mit Kranzniederlegung und Totengedenken - entweder in der Gedenkstätte Berlin-Plötzensee um 15:00 Uhr (an den ungeraden Jahrestagen: 2015, 2017, 2019, usw.) oder im Ehrenhof des Bendlerblocks um 12:00 Uhr (an den geraden Jahrestagen: 2016, 2018, 2020, usw.) statt.

Nach der Begrüßung (in diesem Jahr in der Gedenkstätte Plötzensee, siehe Foto) durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters, und dem Grußwort des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller, hielt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann die Ansprache vor den etwa 500 Gästen. Anschließend sprach Dr. Axel Smend (Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944) das Totengedenken. Danach legten Repräsentanten der Verfassungsorgane des Bundes und des Landes Berlin sowie der Stiftung 20. Juli 1944 Kränze nieder und gedachten der Opfer des Nationalsozialismus.

Am Abend legten rund 400 Rekrutinnen und Rekruten der Bundeswehr bei einem feierlichen Appell ihr Gelöbnis auf dem Paradeplatz am Bendlerblock ab. Die Gelöbnisansprache hielt die Bundesministerin der Verteidigung Dr. Ursula von der Leyen. Als Ehrengast sprach der ehemalige Bundesminister und Hamburger Bürgermeister Dr. Klaus von Dohnanyi zu den jungen Soldatinnen und Soldaten.

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