Aktuelle Informationen der Forschungsgemeinschaft
Körber-Akademie: »Aus der Geschichte lernen?!«
Die Körber-Akademie führt vom 4. bis 8. Juni 2012 in Bad Bevensen ein Seminar für Landes- und Bundessieger des Geschichtswettbewerbs und Preisträger von „Demokratisch Handeln“ im Alter zwischen 16 und 21 Jahren durch. Der Bewerbungstermin (15.12.2011) ist abgelaufen.
In Kooperation mit der „Stiftung 20. Juli 1944“ und der „Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944“ werden am 7. Juni als „Zeitzeugen“ Frau Cornelia Hocke und Alfred von Hofacker im KörberForum (Kehrwieder 12, 20457 Hamburg) zu einer Podiumsdiskussion anwesend sein, die von Teilnehmern des Seminars sowie von Annette von Schlabrendorff und Prof. Dr. Joachim Scholtyseck bestritten wird. Der Besuch dieser öffentlichen Abendveranstaltung ist nach vorheriger Anmeldung ab dem 24.05.2012 kostenfrei. Sie beginnt um 19:00 Uhr.
Details und Kontaktdaten für die Anmeldung finden Sie auf der Website der Körber Akademie
Mit Glockengeläut gegen rechte Demonstranten
Fritz Delp, Mitglied des Vorstands und Pfarrer an der Luthergemeinde in Worms, verhinderte eine Kundgebung vor seiner Kirche durch Glockengeläut. Eine Ansprache der rechten Demonstranten auf dem Karlsplatz wurde damit unmöglich. „Dorothee-Fliess-Preis für Widerstandsforschung“ vergeben
In Erfüllung der testamentarischen Auflage der Stifterin Prof. Dr. Beate Hermelin vergab die Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 zum zweiten Mal seit der Gründung des „Dorothee-Fliess-Fond“ im Jahr 2008 den mit EUR 10.000 dotierten „Dorothee-Fliess-Preis für Widerstandsforschung“. Die Verleihung des Preises fand am 25. Februar 2012 im Rahmen der XXV. Königswinterer Tagung im Adam-Stegerwald-Haus in Königswinter statt.
XXV. Königswinterer Tagungvom 24. bis 26. Februar 2012 - Gemeinsam mit der Stiftung 20. Juli 1944, Berlin, mit dem Thema :Die Ämter und ihre Vergangenheit im „Dritten Reich".„Horte des Widerstands'" oder „verbrecherische Organisationen"?
Verfügen Behörden über besondere Beharrungskräfte? Können Institutionen als solche überhaupt Widerstand leisten? Wie groß ist der Handlungsspielraum einzelner Akteure an der Spitze oder im Apparat? Können Verwaltungsangestellte Revolutionäre sein? Haben die Behörden nach 1945 ihre „Hausaufgaben" gemacht?
Paris-Reise vom 18. bis 20.11.2011Gemeinsame Reise der Stiftung 20. Juli 1944 und der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V.
Am Vorabend des Beginns des offiziellen Programms wurde den zwanzig aus Deutschland angereisten Teilnehmern zur Einstimmung der Film von Chronos Media „Der 20. Juli 1944 in Paris“ gezeigt. Der erste Teil des offiziellen Programms bestand dann am 19.11. in einer Führung durch das Museum Jean Moulin durch die leitende Direktorin, Madame Levisse-Touzé. Darauf folgte eine Begegnung im „Blauen Salon“ des Hotel Raphael an der Avenue Kléber mit Madame Tellier, Presidente der Association des Mémoires du Mont Valerién und Herrn B. Mayer als Beauftragter für die internationalen Verbindungen der Association. Gemeinsam ging man anschließend zur Teilnahme an der Zeremonie „Réanimation de la Flamme“ unter dem Arc de Triomphe, Place de l’Etoile. Dort wartete Kapitänleutnant A. Faber auf die Delegation. Es erfolgte eine kurze Einweisung in den offiziellen Ablauf der Zeremonie und der Kranzniederlegung durch die deutsche Delegation und durch andere Verbände. Madame Tellier und Harald von Linstow legten gemeinsam einen deutsch-französischen Kranz anlässlich der Zeremonie der "Ewigen Flamme der Erinnerung" nieder.
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Der Ausbau der Kontakte zu der Association des Mémoires du Mont Valérien stand im Mittelpunkt der Begegnungsreise vom 18. bis 20.11. in Paris. Die Association hatte ihrerseits die Stiftung 20. Juli 1944 anlässlich der Gedenkfeierlichkeiten am 20. Juli 2011 in Berlin besucht.